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Videomarketing für Startups: 5 Steps zu einer erfolgreichen Videomarketing-Strategie

Bewegtbild ist 2015 nicht mehr aus unserem täglichen Internet-Konsum wegzudenken. Mobile Nutzung hat die Desktop-Nutzung mittlerweile überholt, unzählige Studien sagen einen weiteren Anstieg für 2016 voraus. Es hinlänglich bekannt, dass Produkte, für die es ein Produktvideo gibt vielfach höhere Chance haben, gekauft zu werden. Laut comcscore ist die Chance, dass ein User einem Call-to-Action folgt fast 50% höher, wenn zuvor ein entsprechendes Video gesehen wurde.

Einsatzmöglichkeiten gibt es viele: Content-Marketing, Promotion, Video-Advertising, Support. Kurz gefasst: Es ist Zeit, sich über eine Videomarketing-Strategie Gedanken zu machen.

 People like Visuals more than Text

5 Steps zu einer erfolgreichen Videostrategie

Für Startups, die meist über limitierte Marketingbudgets verfügen, ist das wichtigste Argument wohl die Messbarkeit. Wie konvertiert eine Video-Ad, wie verhalten sich meine User, nachdem sie ein Produktvideo gesehen haben? Das alles lässt sich in klaren Zahlen messen und optimieren. Eine Hemmschwelle für den Einsatz von Video sind oft die Kosten. Ja, Video ist teurer als Text, gerade deshalb ist eine klare Strategie unabdingbar. Die nächsten fünf Punkte zeigen auf, wie eine Videomarketing-Strategie erstellt werden kann.

1. Was ist das Ziel und wen will ich damit erreichen?

Wie jede Marketingmaßnahme braucht auch Videomarketing ein Ziel. Bevor ein konkretes Ziel gesteckt werden kann, muss festgelegt werden, in welchen Bereichen Video als Werkzeug eingesetzt werden soll. Sales? Marketing? Support? Sobald der Bereich abgesteckt ist, werden konkrete Ziele formuliert, sowie zur Messung notwendige Kennzahlen definiert.

Eine Steigerung der App-Downloads um 30% im nächsten Jahr? Halbierung der Support-Anfragen? Eine Verdreifachung der Newsletter-Abonnenten im nächsten Quartal? Je konkreter das Ziel, desto besser. Am Ende des Tages sollte eine Marketingmaßnahme immer zum Unternehmenserfolg beitragen und damit gesteigerten Umsatz und Gewinn einbringen.

Hello, is it Leads you're looking for?

Gleich nach der Zielfestsetzung folgt die Zielgruppendefinition. Wen will ich mit meinen Videos erreichen? Interessierte? Neukunden? Bestehende Kunden? Geschäftspartner? Bei größeren Startups Mitarbeiter? Welche Sprache spricht diese Zielgruppe und über welche Kanäle kann ich sie erreichen?

2. Welche Themen werden behandelt und welche Erzählform kommt zum Einsatz?

Nach Festlegung der Ziele und Zielgruppen geht es an die konkrete Umsetzung. Diese beginnt mit der Auswahl der Themen, gefolgt von der Erzählform, in der diese Themen umgesetzt werden. Hier eine Erklärung anhand eines konkreten Beispiels:

Startup x hat eine neue App gelauncht. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten für den Einsatz von Videos. Zum einen ein Promotion-Video, in Form eines Teaser- oder Erklärvideos, welches zum Beispiel auf Social Media, im App-Store oder im Newsletter oder für PR-Zwecke benutzt werden kann. Parallel könnte die App über Video-Advertising, zum Beispiel auf Facebook oder Instagram beworben werden. Hierzu bedarf es einem eigenen Video-Format, Video-Ads haben kaum mehr als zehn Sekunden um einen User zum Call-to-Action, in dem Fall einen App-Download, zu führen. Im App-Store, auf der Landing Page oder in der App selbst könnten mit Hilfe eines How-To Videos / Walkthroughs die Funktionen der App erklärt werden. FAQ-Videos für aktive Nutzer könnten dazu beitragen, Support-Anfragen zu minimieren. Zum Abschluss und gleichzeitig wieder als Promotion-Tool könnten Testimonial-Videos oder dokumentarische Case-Studies zum Einsatz kommen.

Dieses kleine Beispiel illustriert bereits, wie groß die Palette an möglichen Anwendungsgebieten ist. Hinzu kommen verschiedene Darstellungsformen, von Erklärvideos, über Promo-Trailer, Screencasts, Webinare etc.

3. Zuständigkeiten abstecken

Sind die Themen und die Erzählform festgelegt, geht es an die Produktion. Je nach Einsatzgebiet und Umfang muss festgelegt werden, welcher Content intern und welcher von professionellen Produktionsfirmen umgesetzt wird. Dies hängt natürlich davon ab, ob es intern Ressourcen wie einen eigenen Videographer oder gar ein ganzes Videoteam gibt oder ob die ganze Produktion ausgelagert wird.

Unabhängig davon, wer für die Umsetzung verantwortlich ist, muss die Zuständigkeit in der Videostrategie festgehalten werden. Nach Zuteilung der Verantwortlichkeit werden Zeit- und Kostenpläne definiert. Neben Verantwortlichkeiten für die Produktion an sich müssen diese auch für die Ausspielung festgelegt werden. Dies führt uns zugleich zum nächsten Punkt.

4. Wo kommen die Videos zum Einsatz?

Abhängig von den in Punkt 1 festgelegten Zielgruppen werden im nächsten Schritt die Ausspielkanäle definiert. Youtube, Facebook, Instagram, Vine oder doch die eigene Website? Wo werden die Videos gehostet? Auf Youtube? Vimeo? Am eigenen Server? Je nach Anwendungsgebiet ist dies ein essentieller Punkt in der Videostrategie und steht in enger Beziehung zur festegelegten Zielgruppe.

 

5. Wie werden Videoaktivitäten gemessen und optimiert?

Einer der großen Vorteile des Videomarketings liegt im hohen Grad der Messbarkeit. Wie bei jeder anderen Online-Marketing-Aktivität müssen daher zu messende Kennzahlen definiert werden. Je nach Anwendung können diese Conversion (zB wie viele App-Downloads generieren Video-Ads auf Facebook?), Aufmerksamkeitsspanne und Absprungrate (bei Content-Marketing-Aktivitäten kann gemessen werden, wie viele User Videos bis zum Ende konsumieren und an welchem Punkt sie abspringen und so Rückschlüsse auf die Dramaturgie gezogen werden) Click-Through-Raten (zB wie viele Klicks generiert ein Newsletter mit und ohne integriertem Video?) oder die Anzahl der gesehenen Videos pro User. Die reine Viewzahl eines Videos kann Aufschlüsse darüber geben, welcher Content, bzw. welche Themen besonders gut ankommen, ohne dazugehörige Leads sind sie aber maximal ein Tool zur Markenpositionierung und zum Branding, tragen aber wenig zum Sales-Prozess bei.

Ich hoffe, dass diese Anleitung für euch funktioniert hat und ihr schon bald mit eurer Videostrategie starten könnt. Zum Abschluss möchte ich euch noch ein paar generelle Tipps mit auf den Weg geben.

Es geht immer um den Kunden. Nie um euer Produkt. Schon gar nicht um euch und das unglaubliche Talent eures Produkt-Teams. Kommuniziert, welchen Nutzen der Kunde von eurem Produkt oder eurer Dienstleistung zieht. Und tut es auf die für den Kunden einfachst zu konsumierende Weise. Was uns zum nächsten Punkt führt.

Erzähl eine Geschichte. Es interessiert NIEMANDEN, welche neue Features eure tolle App hat, solange diese nicht einen klaren Nutzen für das Gegenüber haben und in einer unterhaltsamen Geschichte verpackt kommuniziert werden.

Haltet eure Videos kurz. Mit Ausnahme von Content-Formaten, die der Unterhaltung dienen, sollten Videos so kurz wie möglich gehalten werden. Promotionvideos, Erklärvideos oder Video-Ads sollten zwischen fünf Sekunden und zweieinhalb Minuten lang sein, je kürzer desto besser. Aufmerksamkeitsspannen werden immer kürzer und wenn ihr eure Message nicht in unter zweieinhalb Minuten rüberbringen könnt, könnt ihr es auch in fünf nicht.

Erstellt ein Video Mission Statement: Verfasst einen Satz, der festlegt an wen ihr welche Inhalte mit welchem Nutzen für eure User ausspielt. Dieses Video-Statement zieht ihr dann beim Erstellen jeglichen Video-Contents heran und gleicht euer Vorhaben damit ab. Als Beispiel: Wir von [Startup X] erstellen Videoinhalte für [Zielgruppe], in denen wir [Art der Inhalte] teilen, um [Nutzen für den Seher].

Messt und optimiert fortlaufend. Videoinhalte müssen umfangreich getestet werden. Gerade im Bereich Content-Marketing kann es eine Zeit dauern, bis Formate funktionieren. Also gebt euren Inhalten Zeit. Beim Thema Performance-Marketing solltet ihr hingegen schneller reagieren. Bleibt eine Video-Ad weit unter eueren Erwartungen, passt die Dramaturgie an, probiert ein neues Konzept aus, ändert den Begleittext etc.

Startups starten oft mit einem Produktvideo in das Thema Videomarketing. Im nächsten Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf dieses Thema.

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